Meniskus

Meniskus Behandlung – Es gibt im Knie einen Innen- und einen Außenmeniskus. Es handelt sich um halbmondförmige Knorpelscheiben, welche sich im Gelenk gegenüber liegen.

Sie dienen als Puffer zum Schutz der Gelenkflächen und als bewegliche Gelenkpfannen, die in jeder Gelenkstellung eine optimale Anpassung von Ober- und Unterschenkel sichern. Das Kniegelenk wird mit Hilfe der Menisken zusätzlich stabilisiert, besonders bei Drehbewegungen. Häufiger betroffen von einem Schaden ist der Innenmeniskus, weil er fest mit der Gelenkkapsel verwachsen ist und wenige Möglichkeiten hat, bei einer Gelenkverdrehung auszuweichen. Außerdem muss der innere Gelenkanteil normalerweise ca. 75% des Körpergewichtes tragen; der Rest verteilt sich auf den äußeren Gelenkabschnitt. Der Außenmeniskus ist zudem beweglicher und kann so einer Verletzung entgehen.

Meniskusschäden können in jedem Alter auftreten, sind aber in ihrer Entstehung und ihrem Aussehen völlig verschieden. Das Meniskusgewebe ist nur sehr Kapselnah gut durchblutet. Ansonsten ist er sehr schlecht, in manchen Zonen sogar überhaupt nicht durchblutet. Durch die natürliche mechanische Belastung und Verformung nutzt sich das Meniskusgewebe im Inneren im Lauf der Zeit ab. Irgendwann kann es somit zu einem Verschleißschaden und zu Beschwerden kommen, ohne dass ein auslösendes Ereignis stattgefunden hat. Von einem Riss spricht man zwar immer, es handelt sich aber eher um einen Schaden, der sich langsam entwickelt hat.

Behandlungsablauf:

Ist der Meniskus beschädigt, kann er in diesem beschädigtem Bereich, seine Funktion nicht mehr erfüllen und sollte mit einer arthroskopischen Operation teilweise entfernt werden.

Bei jungen Patienten kann ein Meniskusriss aber auch im Rahmen eines Verdrehmechanismus entstehen. Meist handelt es sich hierbei um sogenannte Korbhenkelrisse. In einer gut durchbluteten Zone kann er durch eine arthroskopische Operation wieder gut befestigt (refixiert) werden.

Nicht nur für Spitzensportler, sondern für alle Bevölkerungsgruppen bietet das langjährig erfahrene Facharztteam DOC NORIS, beginnend mit der konservativen Therapie, über alternative Heilmethoden, bis hin zur operativen Therapie alle Möglichkeiten an.
Die Praxis, bestehend aus Orthopäden und Chirurgen, Dres. Lott, Hirn und Wagner, erstellt in enger Absprache miteinander einen innovativen Behandlungsplan, dass die Gelenke bald möglichst wieder schmerzfrei bewegt werden können.
Die operativen Therapiemöglichkeiten stehen unter der Leitung von Dr. Wagner.